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Die Klöster

Mildenfurth, das andere in Cronschwitz. Sie zählen zu den frühesten Klostergründungen im Vogtland . Beide waren Stiftungen des Weidaer Herrschergeschlechtes, deren Hausklöster und beliebte Wallfahrtsorte. Von den GründerBis zur Reformation sind zwei Ordenshäuser bei uns tätig gewesen eines in n, anderen Adelsfamilien und der Kurie immer wieder mit großzügigen Schenkungen oder Begünstigungen bedacht, entwickelten sich die Klöster bald zu wichtigen Zentren des geistlichen Lebens und der Bildung. Die Entstehung des Prämonstratenserkonventes Mildenfurth geht auf das Jahr 1193 zurück. Durch lnkorporation ausgedehnter Pfarreien der Umgebung gewann das Stift rasch an wirtschaftlicher Stärke. Bis zur Reformation verfügte es über mehr als 300 Hektar Grundbesitz. Regelmäßige Einnahmen flossen aus etwa 55 Lehens- sowie 90 Zins- und Dezemdörfern. Das Kloster leistete im Mittelalter einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung und Förderung des Acker- und Gartenbaues in unserem Raum. Das Dominikanerinnenkloster Cronschwitz entstand 1238. Es war Stift für unverheiratet gebliebene adlige Töchter, vornehmlich die der Vögte, und letzte Ruhestätte der Herren von Weida. Ebenfalls reich begütert und mit über 150 Zinsdörfern galt es als das vermögendste Kloster im Vogtland . Nach der Säkularsierung wurden beide Anlagen zu Gütern umfunktioniert und diesem neuen Zweck entsprechend seitdem oftmals umgebaut Der eigentliche Charakter Mildenfurths ging dadurch verloren. Trotzdem zählt es heute noch zu den schönsten Sakralbauten aus romanischer Zeit in Thüringen.
Vom Kloster Cronschwitz hingegen sind leider nur noch wenige Mauerreste erhalten geblieben.

     

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© webmaster@wuenschendorf-elster.de letzte Änderung 01.04.2005