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Die Kirche zu St. Veit

Unübersehbar und das Landschaftsbild beherrschend wird Wünschendorf von der imposanten, über 1000 jährigen Veitskirche überragt. Diese sakrale Kostbarkeit ist die älteste Kirche im Gebiet des einstigen Vogtlandes. Sie ging aus einer Burgkapelle hervor, die, der Überlieferung nach, im Jahre 974 entstand. Der heute als Taufkapelle genutzte Raum im Nordostteil ist noch ein Relikt aus dieser Zeit. Früher war das Gotteshaus Pfarrkirche für viele Dörfer des Umkreises, Wallfahrtsort für zahlreiche Pilger, und noch jetzt ist sie geistlicher Mittelpunkt für etliche Gemeinden. Bis ins 17. Jahrhundert immer wieder umgebaut und erweitert, wird das Äußere der Kirche von verschiedenen Stilarten geprägt. Auffällig ist sogleich der massive westliche Glockenturm, dessen spätgotisches Portal im 16. Jahrhundert eingefügt wurde und aus dem Kloster Mildenfurth stammt. Sehenswert ist auch die interessante Innenausstattung. Beispielsweise die 1896 freigelegte Weiheschrift (zwischen 1162-1170) und zwei in das Südfenster des Chorschlusses eingefügte Glasbilder (um 1200). Sie zählen zu den wenigen aus dieser frühen Zeit erhalten gebliebenen farbigen Verglasungen überhaupt. Ein mittelalterliches Steinrelief mit der Darstellung des St. Veit, des Schutzheiligen der Kirche, ist im Chor-Vorraum zu finden. Auch Ausmalungen aus dem 12. bis 16. Jahrhundert sowie ein prächtiger dreiteiliger Flügelaltar aus der Werkstatt Hans Tophers (um 1480) sind von besonderem Wert. Die Sakristei ist ein um 1360 in die Kirchenerweiterung einbezogener Mauerturm der verfallenen Burganlage.

   

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© webmaster@wuenschendorf-elster.de letzte Änderung 01.04.2005


 
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